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Kongo 

Berichte

Minderjähriges Opfer von sexueller Gewalt in einem Waisenhaus in GomaDemokratische Republik Kongo
Über das Unaussprechbare reden
In den Holzbänken sitzen alte Männer, stillende Mütter und gestandene Familienväter. Der kleine Raum ist bis auf den letzten Platz voll, alle Augenpaare sind nach vorne gerichtet. Dort sitzt Willi Matadi, Kongolese wie sein Publikum, und lässt seine Blicke seinerseits über die Menschen in den Holzbänken wandern. Matadi will mit denen, die gekommen sind, über ein schwieriges Thema sprechen, und jeder der Anwesenden weiß, dass die nächsten Stunden nicht einfach werden.
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Nur eine Theaterszene – und doch trauriges Abbild der Realität.Kongolesen nutzen Theater als Sprache
"...und talentiert sind sie!"
Eine Kirche in Goma im Ost-Kongo. Sie platzt aus allen Nähten, selbst von draußen hoffen Menschen den ein oder anderen Blick ins Innere zu erhaschen. Im Innern steht eine Braut. Als ein Soldat in grüner Uniform auftritt, halten alle den Atem an: "Ich will, dass diese Braut meine Braut wird!" Das Schöne daran: Heute wird nur geschauspielert. Das Traurige: Meist sind solche Bilder Realität.
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Die Menschen fliehen mit den wenigen Habseligkeiten, die tragen können.Tausende sind auf der Flucht
Von der Gnade anderer abhängig
Twagira ist verzweifelt. Die 23-jährige Mutter von vier Kindern musste mit ihrer Familie bereits im Januar vor den Übergriffen rivalisierender Milizen und der nationalen Armee aus Tongo in die Hauptstadt der kongolesischen Provinz Nord-Kivu fliehen.
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Die Sicherheitslage im Osten des Kongos ist äußerst angespannt. Viele Menschen mussten ihre Dörfer verlassen.Demokratische Republik Kongo
Vertrieben im eigenen Land
Auch nach der Wiederwahl von Joseph Kabila zum Präsidenten der Demokratischen Republik Kongo 2006 und dem formalen Übergang zur Demokratie, kommt es immer wieder  zu gewalttätigen Auseinandersetzungen.
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Auf der Flucht: Aus Angst vor Überfällen durch Milizen und der kongolesischen Armee ist diese Familie in den Busch geflüchtet und nun auf dem Weg zu dem Flüchtlingslager Aveba.
Unruhen trotz Friedensprozess
Der Krieg in der Demokratischen Republik Kongo wird als der mörderischste bewaffnete Konflikt seit dem Ende des Zweiten Weltkrieges bezeichnet. Das Land ist mit seinen 55 Millionen Einwohnern das drittgrößte Land Afrikas und etwa so groß wie Westeuropa.
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