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Erdbeben, Überschwemmung, Dürre oder Krieg – die Diakonie Katastrophenhilfe ist zur Stelle, wo sie gebraucht wird. Art und Ausmaß der Hilfe werden der jeweiligen Situation im Notgebiet angepasst. Einheimische Partnerorganisationen setzen die Hilfsmaßnahmen effizient und schnell um.
Soforthilfe
Nach einer Katastrophe brauchen die Menschen vor allem Nahrung, Medikamente, Wasser, Decken und Zelte. Die Hilfsgüter müssen bedarfsgerecht eingesetzt werden und den lokalen Standards entsprechen. Wo immer es möglich ist, werden sie deshalb vor Ort eingekauft.
Wiederaufbau
Eine Katastrophe vernichtet häufig die gesamten Lebensgrundlagen der Menschen. Häuser werden zerstört, Ernten vernichtet, viele Menschen schwer verletzt. Um den Betroffenen Hoffnung und Kraft für die Zukunft zu geben, unterstützt die Diakonie Katastrophenhilfe die Wiederinstandsetzung von Wohn- und Lebensraum, verteilt Baumaterial, Werkzeug oder Saatgut.
Katastrophenvorbeugung
Die meisten Katastrophen brechen nicht aus heiterem Himmel herein. Schwere Regenfälle, Stürme, Sturmfluten und Überschwemmungen kommen vor allem in asiatischen Ländern regelmäßig vor. Taifun-Schutzbauten helfen, Überleben zu sichern.
Dürreperioden in Teilen Afrikas führen zu Ernteausfällen und Engpässen in der Versorgung mit Nahrungsmitteln. Der Anbau von dürreresistentem Saatgut und eine Verbesserung der Bewässerungssysteme tragen dazu bei, dass die Ernährungssicherheit weniger vom Wetter abhängt.
Auch ein routiniertes Katastrophenmanagement vor Ort hilft, die Menschen zu schützen. Bei gewaltsamen Konflikten werden Maßnahmen so geplant, dass Versöhnung und ein friedliches Zusammenleben gefördert werden.