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Fotobericht aus Uganda 

Ein erneuter Rückschlag

Die Hilfe für die Opfer der schweren Überschwemmungen in Uganda läuft weiter. Die Diakonie Katastrophenhilfe versorgt 15.000 Menschen in den Distrikten Amuria und Katakwi im Nordosten des Landes mit Decken, Plastikplanen, Moskitonetzen, Wasserkanistern und Seife. Die Hilfe kommt vor allem Kranken, Witwen und Frauen, die alleine einen Haushalt führen müssen, zugute.

Besonders die Gebiete Katakwi und Amuria waren in Uganda von den verheerenden Überschwemmungen 2007 betroffen. „Zehntausende Menschen sind vor den Wassermassen auf der Flucht und auf Hilfe angewiesen“, berichtete damals Craig Kippels von der Partnerorganisation Lutherischer Weltbund (LWF) Uganda.

Noch immer stehen viele Teile Ugandas unter Wasser: Die Fahrer der Busse, Transporter und Autos müssen geduldig auf einen Moment warten, in dem sie die Straße vor sich überqueren können. Versorgungsengpässe der Not leidenden Bevölkerung stehen auf Grund solcher Verhältnisse weiter auf der Tagesordnung.

Währenddessen warten Männer, Frauen und Kinder im Schatten großer Bäume auf die Ankunft und Verteilung der Hilfsgüter.

Da die Gefahr groß ist, dass sich Seuchen und Krankheiten durch schmutziges Wasser ausbreiten, werden neben Decken und Plastikplanen vor allem Trinkwasserkanister verteilt. Moskitonetze sollen die Menschen außerdem vor Malaria zu schützen. Denn das stehende Wasser auf den Feldern ist eine ideale Brutstätte für Moskitos.

Wenn die Familien die Hilfsgüter erhalten haben, bestätigen sie dies mit einer Unterschrift. Tausende Menschen sind weiterhin dringend auf die Unterstützung der internationalen Hilfsorganisationen angewiesen, um ihr Überleben zu sichern.

Besonders die Gebiete Katakwi und Amuria waren in Uganda von den Überschwemmungen betroffen.

Großen Schaden richteten die Wassermassen zudem auf den Feldern an: Die Ernte von etwa 400.000 Kleinfarmern ist vollständig zerstört.

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