| || Home > Hilfe weltweit > Projekte > Birma > Zyklon Nargis |
Der Zyklon Nargis war am Samstag, 3. Mai 2008, vom Golf von Bengalen über das Irrawaddy-Delta auf das Gebiet Birmas Richtung Thailand gezogen. Mit Windgeschwindigkeiten von über 190 km/h und einer 3 - 4 Meter hohen Flutwelle hinterließ er eine 190 Kilometer breite Schneise der Verwüstung.
< zurück
Neben ländlichen Gebieten ist auch die ehemalige Hauptstadt Rangun schwer betroffen. In der 5-Millionen-Metropole wurden Bäume entwurzelt, Häuser zerstört und die Stromversorgung unterbrochen. Noch immer liegen über einzelne ländliche Regionen nur wenige Informationen vor. Aber auch dort hat der Sturm zahlreiche Häuser und die Infrastruktur zerstört, so dass die Opfer nur schwer zu erreichen sind.
Nach dem Wirbelsturm gelten rund 133.000 Menschen als tot oder vermisst. Zehntausende leben in Notunterkünften. Schon jetzt zeichnet sich ab, dass die Sturmopfer auch mittelfristig dringend auf ausländische Hilfe angewiesen sind. Bereits vor dem Sturm war die Versorgungssituation der Menschen kritisch – nun ist sie katastrophal.
Durch einen Mangrovengürtel an der Küstenlinie hätte der Zyklon Nargis einiges seiner Stärke eingebüßt und die Folgen wären nicht so dramatisch gewesen. In der Vergangenheit hatte die Regierung Birmas die Abholzung der bestehenden Mangroven und in den Küstenbereichen den Nassreisanbau gefördert.
zuletzt aktualisiert: 06.06.2008
< zurück