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Simbabwe
Wasser rettet Leben
Lange Jahre galt Simbabwe als gutes Beispiel für die positive Entwicklung eines afrikanischen Landes. Heute steht der ehemalige Hoffnungsträger vor enormen Problemen: Die politische Lage ist instabil und eine anhaltende Wirtschaftskrise hat viele Menschen arbeitslos gemacht. Auf dem Land haben wiederholte Dürreperioden, Ernteausfälle und ein dramatischer Mangel an Saatgut dafür gesorgt, dass fast die Hälfte der Bevölkerung sich nicht mehr aus eigener Kraft ernähren kann. Sauberes Trinkwasser ist knapp und das Gesundheitswesen in einem desolaten Zustand. Als Folge der katastrophalen Versorgungslage brach 2008 eine Choleraepidemie aus.
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Simbabwe
Schutz vor der Cholera
Marode Wasserleitungen, fehlende Abwasserentsorgung und Krankenhäuser, in denen es an Medikamenten und Personal fehlt – vor diesem Hintergrund konnte sich 2008 die Cholera in Simbabwe wie ein Lauffeuer ausbreiten. Binnen weniger Monate starben über 4.200 Menschen an den Folgen der Krankheit. Um neue Cholera-Wellen zu verhindern, sichert die Diakonie Katastrophenhilfe mit finanzieller Unterstützung des Auswärtigen Amts die medizinische Versorgung in ländlichen Krankenhäusern durch umfangreiche Lieferungen an medizinischen Hilfsgütern.
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Cholera und eine drohende Hungersnot
Es fehlt an allem
Hermine Sikhangezile hat Glück. Jahrelang musste die 35-jährige Mutter von vier Kindern Wasser aus einem weit entfernten Fluss holen. Heute muss sie nur noch 300 Meter bis zur nächsten Pumpstation gehen. Das klare Wasser gibt ihr die Gewissheit, dass ihre Kinder verschont bleiben werden von einer Geißel, die ihre Heimat immer wieder heimsucht: die Cholera.
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