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Drei Fragen an Volker Gerdesmeier, Leiter der Programmabteilung Diakonie Katastrophenhilfe.
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Die Diakonie Katastrophenhilfe bereitet den Transport von Hilfsgütern vor - sie werden mit dem Flugzeug nach Haiti gebracht. Was wird an Bord der Maschine sein?
Am kommenden Montag werden wir einen Flug von Belgien nach Haiti starten. Den Flug haben wir gemeinsam mit Caritas International geplant, einer eng befreundeten Organisation. Mit dem Flugzeug transportieren wir Hilfsgüter nach Haiti, darunter medizinische Ausstattungen, Tabletten zur Wasseraufbereitung , Großraumzelte, Decken und andere Hilfsgüter.
Sie haben die Lieferung von Hilfsgütern für die Menschen in Haiti angesprochen, aber die Diakonie Katastrophenhilfe hat auch eigene Mitarbeitende in ihrem Büro in der Hauptstadt Port-au-Prince. Wie geht es dem Team des Büro?
Alle Mitarbeitenden des Büros sind zurzeit mit ihren Familien auf dem Gelände des Büros untergebracht. Sie kampieren und übernachten dort. Die Vorräte gehen langsam zur Neige, deswegen bringen wir mit dem Flugzeug auch Nahrungsmittel für unsere Mitarbeitenden und ihre Familien nach Haiti. Auf unserem Gelände sind auch die Mitarbeitenden befreundeter Hilfsorganisationen und ihre Familien untergebracht.
Was wissen Sie über die Lage außerhalb der Hauptstadt?
Eine unserer Partnerorganisationen hat mit dem Boot eine Eruierungsreise an der Südküste von der Dominikanischen Republik aus unternommen und uns von vielen Toten in der Region Jacmel berichtet. Wir wissen von großen Zerstörungen auch dort im Süden. Wir haben es leider noch nicht geschafft, von Port-au-Prince über Land in diese Region zu kommen. Die Fortbewegung fällt extrem schwer, und die Risiken in Port-au-Prince sind auch extrem groß.
zuletzt aktualisiert: 15.01.2010
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