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Da es in Haiti, der Dominikanischen Republik und den umliegenden Staaten nicht ausreichend und schnell genug das benötigte Hilfsmaterial gab, entschlossen sich die beiden Hilfswerke Diakonie Katastrophenhilfe und Caritas international einen gemeinsamen Hilfsgüterflug nach Haiti zu schicken. Der Flug der beiden Hilfswerke erreichte am Mittwoch, 20. Januar, den Flughafen von Port-au-Prince. Ursprünglich sollte ein Teil der Ladung der Diakonie Katastrophenhilfe direkt umgeladen und nach Jacmel, der Schwerpunktregion der Hilfstätigkeiten, gebracht werden. Mit geringer Verzögerung trafen 7,5 Tonnen Hilfsgüter am Freitag, 22. Januar, in Jacmel ein. Eine Verteilung bzw. der Aufbau und die Nutzung wird in Kürze umgesetzt.
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An Bord der Maschine mit Startflughafen in Ostende/ Belgien waren acht Health-Kits, 20.000 Wasserkanister, 2.000 Decken, 31 Großraumzelte und Tabletten zur Wasserreinigung im Wert von 135.000 Euro. Ein Health-Kit ist auf die medizinische Grundversorgung von 10.000 Menschen über drei Monate ausgerichtet. Darunter sind zum Beispiel Medikamente gegen Infektionen. Die Diakonie Katastrophenhilfe und Caritas international teilen sich die Güter und Kosten. Nach Ankunft des Flugzeuges wurden die 15 Tonnen Ladung der Diakonie Katastrophenhilfe zunächst auf dem Flughafen zwischengelagert. 7,5 Tonnen waren sofort für Jacmel bestimmt, die übrige Ladung wird nach momentanen Stand zeitverschoben ebenfalls in die Region im südosten Haitis gehen. Die Diakonie Katastrophenhilfe hat dort ihren Arbeitsschwerpunkt vor dem Beben gehabt und deshalb eine gute Vernetzung in über 40 Gemeinden. Hauptort neben Jacmel ist Bainet.
Per Hubschrauber nach Jacmel
Der Flughafen von Jacmel ist nur per Hubschrauber zu erreichen, Flugzeuge können dort nicht landen. Die extrem hohe Auslastung des Flughafens von Port-au-Prince, die notwendige Organisation der Hubschrauber bei der UN und dem US-Militär und die schwierige Kommunikationslage ermöglichten einen Weitertransport erst am Freitag, 22. Januar. Mit den 2 Flügen wurden 7,5 Tonnen Hilfsgüter nach Jacmel gebracht, darunter Medikamente, Decken, Plastikplanen, Wasserkanister und Nahrungsmittel. Die Verteilung bzw. der Aufbau und die Nutzung der Hilfsgüter wird nun in Kürze anstehen. Um die Sicherheit bei der Ausgabe zu gewährleisten hatten Teams der Diakonie Katastrophenhilfe bereits über die gesamte Woche Gespräche mit Behörden und anderen Hilfsorganisationen geführt.
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