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Abflug von Santo Domingo. Erschöpft setze ich mich ins Flugzeug. Finde aber auf dem knapp zehnstündigen Flug keine Ruhe und kaum Schlaf. Zu Hause angekommen gehe ich erst einmal ins Büro. Die ersten Anfragen der Medien liegen schon wieder vor. Aber ich fühle mich noch wie in Trance. Ich muss erst einmal schlafen.

Aber auch die nächsten zwei Tage verlaufen ähnlich. Viele Gespräche, aber irgendwie bin ich noch nicht richtig angekommen. Erst am Wochenende komme ich nach knapp vier Wochen endlich einmal zur Ruhe. Endlich einmal wieder ausschlafen.

Jetzt tauchen die Bilder und Fragen vor meinem inneren Auge auf, die haften geblieben sind und die mich umtreiben: Es ist das riesige Ausmaß der Zerstörung, die albtraumhafte Szenerie zwischen den Trümmern, die Leichen, die dort noch halb verschüttet liegen und noch nicht geborgen werden konnten. Die Toten haben offenbar verzweifelt versucht, sich zu retten, sind aber am Ausgang noch von den Trümmern erschlagen worden.
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