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Schwere Schäden durch Tropensturm „Agatha“ 

Mittelamerika

Der Tropensturm „Agatha“ und nachfolgende schwere Regenfälle haben in Mittelamerika eine Spur der Verwüstung hinterlassen. Mindestens 150 Menschen sind in der Region umgekommen und über 170.000 mussten evakuiert werden. Die Diakonie Katastrophenhilfe und Partnerorganisationen leisten erste Hilfsmaßnahmen für die Sturmopfer in Guatemala und El Salvador. So werden in El Salvador bereits mehr als 1.800 Betroffene in zehn Gemeinden mit Nahrungsmitteln (Reis, Bohnen, Speiseöl, Zucker, Nudeln), Trinkwasser und Hygienesets (Seife, Zahnbürtsne, Zahnpasta, Handtücher) versorgt.

Besonders betroffen vom Tropensturm Agatha ist auch die Region um Atitlan in Guatemala.

Besonders betroffen vom Tropensturm Agatha ist auch die Region um Atitlan in Guatemala.

Besonders betroffen vom Tropensturm Agatha ist auch die Region um Atitlan in Guatemala.

In Guatemala sind die Provinzen Chimaltenango, Retalhuleu, Quetzaltenango, Sololá und Baja Verapaz am stärksten betroffenen.

In Guatemala sind die Provinzen Chimaltenango, Retalhuleu, Quetzaltenango, Sololá und Baja Verapaz am stärksten betroffenen.

In Guatemala sind die Provinzen Chimaltenango, Retalhuleu, Quetzaltenango, Sololá und Baja Verapaz am stärksten betroffenen.

In Guatemala sind die Provinzen Chimaltenango, Retalhuleu, Quetzaltenango, Sololá und Baja Verapaz am stärksten betroffenen.

„In den kommenden Tagen werden Decken, Matrazen und Kleidung dringend benötigt“, erklärte Hans-Georg Janze, Leiter des Regionalbüros Lateinamerika der Diakonie Katastrophenhilfe in Bogotá/ Kolumbien. „Außerdem fehlt es an Nahrungsmitteln, ausreichend Trinkwasser und Medikamenten.“ Das evangelische Hilfswerk ist mit Partnerorganisationen in den betroffenen Gebieten und mit dem globalen kirchlichen Hilfsnetzwerk „ACT Alliance“ (Kirchen helfen gemeinsam) in ständigem Kontakt, um die Nothilfe abzustimmen.

Schlimmer als Hurrikan Mitch

Gleich der erste Sturm der Hurrikansaison 2010 hat laut Beobachtern schwerere Schäden angerichtet als die Hurrikane „Mitch“ (1998) und „Stan“ (2005). Zahlreiche Brücken wurden zerstört, viele Straßen sind nicht mehr befahrbar, Flüsse sind über die Ufer getreten. Vielerorts sind Gemeinden durch die Wassermassen sowie Geröll- und Schlammlawinen von der Außenwelt abgeschnitten. Auch für die Landwirtschaft sind die Folgen erheblich: Besonders Kaffeefelder, aber auch Zuckerrohr und Ölpalmen sind stark betroffen.

In Guatemala kommt erschwerend hinzu, dass kurz vor dem Tropensturm der Vulkan Pacaya ausgebrochen ist. Ascheregen und Lava hat das Ausmaß des Sturms verschlimmert. Und die Lage bleibt weiter angespannt: In der gesamten Region gibt es nach wie vor anhaltende Regenfälle.

Projekt zur Linderung von Stürmen

Experten warnen, dass diese Hurrikansaison (noch bis Ende November), die schwerste seit zehn Jahren werden könnte. Um unter anderem die Auswirkungen solcher Stürme in El Salvador, Honduras und Nicaragua zu mildern, hat die Diakonie Katastrophenhilfe im Oktober 2009 mit finanzieller Unterstützung des Auswärtigen Amtes ein Projekt zur Katastrophenvorsorge mit Frühwarnsystem und Evakuierungsplänen begonnen.

zuletzt aktualisiert: 04.06.2010

> Online spenden: Sturmhilfe Mittelamerika

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