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Hoffnung hinter der Grenze
Liberia / Elfenbeinküste
Die Amtseinführung von Alassan Ouattra markiert zwar das Ende des gewalttätigen Konflikts, der die Elfenbeinküste nach der Präsidentschaftswahl Ende November 2010 ein halbes Jahr in einen Ausnahmezustand versetzte und mehr als 3000 Menschen das Leben kostete. Nach wie vor ist die Lage sehr angespannt: Mehr als 140.000 Vertriebene befinden sich noch in Lagern innerhalb des Landes.
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Versorgung wird immer schwieriger
Sudan - Darfur
Anfang 2009 verhängte der Internationale Strafgerichtshof einen Haftbefehl gegen den sudanesischen Präsidenten Umar Hasan Ahmad al-Baschir. Daraufhin verwies die Regierung im Sudan kurzerhand 13 internationale und verbot drei nationale Hilfsorganisationen. Dadurch sind Lücken in der Versorgung der Millionen Vertriebenen aufgetreten, die humanitäre Krise wurde immer dramatischer. Die Diakonie Katastrophenhilfe unterstützt die verbliebenen Organisationen finanziell, um die aufgetretenen Lücken zu füllen.
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Überleben sichern
Demokratische Republik Kongo
Seit Mitte der 1990er Jahre sind mehrere Millionen Menschen den kriegerischen Konflikten zum Opfer gefallen. Auch der 17.000 Mann starken UN-Friedenstruppe (MONUC) ist es bisher nicht gelungen, der Gewalt ein Ende zu setzen. Im Osten des Landes liefern sich trotz mehrerer Friedensabkommen noch immer diverse Milizen Gefechte untereinander und mit der nationalen Armee. Auch Verbände aus den Nachbarländern Ruanda und Uganda sind an den Kämpfen beteiligt. Dabei begehen alle Konfliktparteien schwerste Menschenrechtsverletzungen an der Zivilbevölkerung wie Tötungen, Plünderungen, Brandstiftungen und Zwangsrekrutierung. Sexuelle Gewalt wird im Kongo von allen Kriegsparteien als Kriegswaffe eingesetzt.
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Kolumbien
Schulbesuch als Schutz
Kinder, die auf den Straßen Kolumbiens leben, leben gefährlich: Sie sind nicht nur dem täglichen Überlebenskampf ausgesetzt, sondern laufen Gefahr, von den rivalisierenden Kampfgruppen oder kriminellen Banden zwangsrekrutiert zu werden. Derzeit gibt es unter den Kämpfenden der verschiedenen Gruppen etwa 14.000 Jungen und Mädchen im Schulalter. Tendenz steigend.
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Rückkehr in die Heimat
Uganda
Die Gemeinden im Norden Ugandas leiden seit mehr als 20 Jahren unter einem bewaffneten Konflikt zwischen der "Lord's Resistance Army" (LRA), einer religiöse militanten Guerillaorganisation, und der ugandischen Regierung. Seit drei Jahren herrscht nun ein fragiler Friede und die Flüchtlinge kehren langsam in ihre Dörfer zurück.
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Hilfe inmitten von Dürre und Krieg
Somalia
Am größten ist die Not nach wie vor in Somalia. Nur dank massiver internationaler Hilfe konnten in den vergangenen Monaten Hunderttausende Menschen vor dem Hungertod bewahrt werden. Vor kurzem haben die Vereinten Nationen sogar den Notstand in drei von sechs Regionen aufgehoben. Für Entwarnung ist es jedoch zu früh. Denn noch immer leiden im Süden des Landes mehr als 250.000 Menschen akut Hunger. Andauernde Kämpfe und Terroranschläge erschweren jedoch die Hilfslieferungen.
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