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Viele kleine Schritte zu mehr Eigenständigkeit gehen Menschen im Nordirak dank der Unterstützung der Diakonie Katastrophenhilfe.
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Nach Beendigung des Krieges im Jahre 2003 ist der Irak noch weit entfernt von einem friedlichen Miteinander der unterschiedlichen Gesellschaftsgruppen. Terror und Gewalt, religiöser Fanatismus, Instabilität und wirtschaftlicher Niedergang machen die Lebensbedingungen für die Bevölkerung extrem schwierig. Millionen von Menschen haben in den letzten Jahren ihre Heimat verlassen.
Die Diakonie Katastrophenhilfe unterstützt mit ihrer Partnerorganisation Christian Aid Program Nohadra Iraq (CAPNI) Familien im Nordirak, die vor Terror und Verfolgung fliehen mussten. CAPNI hilft diesen Familien, sich dauerhaft niederzulassen und in naher Zukunft wieder selbst versorgen zu können. Die Unterstützung ist vielseitig: eine Milchkuh ermöglicht bedürftigen Familien ein kleines Einkommen und verbessert deren Ernährungssituation. Gewächshäuser für den Obst- und Gemüseanbau, die Ausrüstung für eine Imkerei, die Instandsetzung von Bewässerungsanlagen – all dies gibt den Menschen eine Perspektive für ihre Zukunft.
Starthilfe für einen Kleinbetrieb und eine begleitende Beratung ermöglichen den Flüchtlingen nach Jahren der Unsicherheit und Verfolgung einen Neuanfang. Ausdrücklich richtet sich das Angebot von CAPNI nicht nur an christliche Familien. Denn nur wenn es gelingt, ethnische Vorbehalte abzubauen und religiöse Toleranz zu leben, wird es für die Menschen im Nordirak eine friedliche Zukunft geben.
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Irak – Wiederaufbau und Gesundheit: Ausführliche Informationen zum Download (PDF, 184 KB)
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