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Birma 

Stationen der Geschichte

ca. 500 v. Chr
Beginn der Einwanderung von Birmanen, Pyu und Mon aus Nordindien, Tibet über China. Übernahme des Buddhismus unter anderem durch Kontakte mit dem indischen Königreich Ashokas (3.Jhr. v. Chr.). Wechselhafte Machtstrukturen.

1044
König Anawratha gründet erstes birmanisches Reich.

1824 bis 1885
Britische Eroberung Birmas (3 Kriege).

04.01.1948
Birma unabhängig; Austritt aus dem Commonwealth.

04.01.1974
Inkraftsetzung neuer Staatsverfassung mit volksdemokratischen Strukturen.

18.09.1988
Nach blutiger Niederschlagung eines Volksaufstands mit Tausenden von Todesopfern übernehmen Streitkräfte die Gewalt und bilden als oberstes Führungsgremium den Staatsrat zur Wiederherstellung von Recht und Ordnung (SLORC).

15.11.1997
SLORC wird aufgelöst und durch den Staatsrat für Frieden und Entwicklung (SPDC) ersetzt.

17.02. bis 31.03.2005
Die verfassungsgebende Nationalversammlung tritt zusammen. Oppositionelle Gruppen nehmen allerdings nach wie vor nicht teil. Die Freiheit der Diskussion über die Verfassungsprinzipien erscheinen gewährleistet erscheint.

12.01.2007
Ein von den USA eingebrachter Entwurf für eine nicht-bindende Resolution des VN-Sicherheitsrats zur politischen und humanitären Situation in Myanmar scheitert am Veto Chinas und Russlands.

August und September 2007
Verdoppelung der Benzinpreise durch die Regierung. In der Folge Eskalation der Protestbewegung und blutige Niederschlagung durch militärische Einheiten. Offiziellen Angaben zufolge 11, nach den Ermittlungen eines Sonderberichterstatters des Menschenrechtsrats mindestens 31 Tote.

09.02.2008
Militärregierung kündigt Referendum über die Einführung der neuen Verfassung für Mai 2008 sowie allgemeine Wahlen im Jahre 2010 an.

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