Sofort nach der Welle schwerer Erdbeben, die Anfang Oktober die indonesische Insel Sumatra heimgesucht hat, ist die Hilfe der Diakonie Katastrophenhilfe für die Opfer angelaufen. Während die Zahl der Todesopfer glücklicherweise gering ist, ist das Ausmaß der Zerstörung enorm: Ganze Landstriche sind völlig verwüstet und Zehntausende haben ihr Heim verloren. Die Überlebenden brauchen schnelle Hilfe. Dringend benötigt werden vor allem Notunterkünfte und die Sicherung der medizinischen Versorgung. Die Partner der Diakonie Katastrophenhilfe im globalen kirchlichen Hilfsnetzwerk ACT (Kirchen helfen gemeinsam) verteilen Planen, Zelte, Decken, Nahrungsmittel und Medikamente. Außerdem sind mobile medizinische Teams in Padang und auf den Dörfern im Einsatz, um eine Basis-Gesundheitsversorgung sicherzustellen. Rainer Lang, Pressereferent der Diakonie Katastrophenhilfe, ist nach zwei Wochen aus dem von der Katastrophe betroffenen Gebiet um Padang zurückgekehrt und berichtet über die Lage vor Ort und die Situation der Überlebenden.




